Historie
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Neues Leben in alten Mauern - Geschichte und Entstehung
Der traditionsreiche Altstadtgrundriß der ehemaligen bayerischen Landesfestung Ingolstadt macht Geschichte erlebbar. Verbliebene Bauwerke der klassizistischen Festung wurden im Laufe der Jahre saniert und für neue Aufgaben genutzt. Im Jahre 1842, als die Fronte Butler - besser bekannt unter dem Namen Fronte 79 - als Teil der Ingolstädter Landesfestung fertiggestellt wurde, war kaum vorstellbar, für welch mannigfaltige zivilen Nutzungen das Bauwerk im Laufe der Jahrzehnte zur Verfügung stehen würde. |
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Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bestand erstmals die Absicht, die Festungsanlage für die Jugendarbeit zu nutzen. Die Umsetzung dieser Pläne wurde vom zweiten Weltkrieg unterbrochen. Zwischenzeitlich wurde das Bauwerk als Werkstätte für Schreiner, Schlosser und Maler genutzt. Auch für die total durchnässten Gewölbe fand man eine Nutzung: Die Räume waren bestens für die Champignonzucht geeignet.
Die Gesamtanlage verdankt dem umliegenden Wasser, daß sie ohne größere Blessuren die Zeiten unbeschadet überdauert hat. Mit der Sanierung wurde 1980 begonnen. Um den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten als Jugend- und Kulturzentrum gerecht zu werden, mußten bei der Planung entsprechend die funktionellen und atmosphärischen Voraussetzungen bedacht werden. Dabei wurde unter anderem der weiträumige ehemals offene Innenhof des trutzigen Bauwerks überdacht - und so zum Herzstück des Jugendzentrums. |
Schließlich ist es gelungen, das Festungsbauwerk in ein Einrichtung zu verwandeln, in der seit der Öffnung 1988 Bildung und Kultur, Freizeitspaß, Sport und Erholung ihren Platz finden.
Mit dem Standort, den Räumlichkeiten und der Ausstattung wurde den Bedürfnissen der Jugendlichen Rechnung getragen.
Die Fronte 79, Bestandteil der historischen Festungsanlage, liegt idyllisch am Künettegraben, im Grüngürtel um die Atstadt - zentral, und doch weit genug entfernt, um Schwierigkeiten mit Nachbarn wegen lärmtechnischer Probleme zu umgehen. Das großzügige Raumangebot umfasst Werk- und Keramikräume, Videoraum und Fotolabor, Spielbereich, Mehrzweck- und Veranstaltungsräume sowie ein Cafe, einen Außenbereich und - für Veranstalter wichtig- einen großen Parkplatz vor der Haustür